Martin Kohlstedt

Ich kenne Martin Kohlstedt jetzt schon eine ganze Weile. Und ich begleite sein musikalisches Schaffen als Solo-Künstler seit seinem ersten Album. Ich habe ihn in den vergangenen Jahren bestimmt fünf Mal auf einer Bühne gesehen und hatte eigentlich jedes Mal dieses eine Gefühl, dass ich nur von ihm kenne. Und ich habe mich auch schon häufig mit ihm über das unterhalten, was er da macht. Und wollte jedes Mal nicht so ganz verstehen, was er genau meint, wenn er über seine Musik spricht. Da passiert ganz viel zwischen den Tönen und Zeilen, dass sich einem eben nicht auf Anhieb erschließt. Sowohl bei einem seiner Konzerte, als auch bei einem Gespräch mit ihm. Dank Patrick Richter gibt es jetzt aber eine Art Zugang. Klar: Ganz ran kommt man da immer noch nicht, aber ein gehöriges Stück näher. Und es stellt sich beim Gucken dieser Kurzdoku auch ein kleines bisschen dieses Gefühl der Intimität ein, dass ich sonst bei seinen Konzerten habe.

Trettmann im NMR

Ich habe eigentlich für all die Künstler, die derzeit mit Autotune oder dergleichen ihre Stimmen verfremden, verschwindend wenig bis gar nichts übrig. Seit ich jetzt das Webexclusive von Trettmann für das Neo Magazin Royale gesehen habe, vermute ich, dass es an den häufig belanglosen Texten liegt. Trettmann macht das anders und besser – finde ich. Und auch die Inszenierung, die dort im Fernsehstudio gezaubert wird, macht was her.

SIND – Alpina Weiss

Liebes Internet, wenn ihr es tatsächlich hinbekommen haben solltet, diese Website auf eurem Smartphone angesteuert zu haben, dann herzlichen Glückwunsch. Denn so macht das Anschauen von dem Video zu „Alpina Weiss“ 1000 Mal mehr Spaß. Wenn ihr im Browser unterwegs seid, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt wenigstens kurz das Medium zu wechseln.

PS: Die Schreibweise „Alpina Weiss“ ist glaube ich im Deutschen ganz verkehrt. Aber das soll mal nicht weiter stören.

Berlin Live mit Moderat

Zugegebenermaßen: Ich war letztes Jahr auf diesem Konzert im SchwuZ in Berlin. Und es war nun wirklich nicht das beste Konzert, das ich erlebt habe. Es war viel zu voll, es gab technische Probleme, wegen denen das Konzert zwischenzeitlich unterbrochen wurde (danach war es immerhin nicht mehr so voll) und irgendwie hat es mich damals nicht so wirklich mitgenommen, obwohl ich das letzte Moderat-Album wirklich sehr mag. Aber der Schnitt der Aufnahmen macht das dann doch wieder zu einem sehr runden Ding.

Leider ist das ganze Konzert nicht mehr als Video verfügbar, daher nur „Bad Kingdom“ als kleine Kostprobe: