it’s our Podcast №14

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Als ich letztens auf einem Geburtstag aufgelegt habe, durfte ich das zum Glück mit Wax Brase zusammen machen. Denn seine Plattensammlung ist so ein bisschen in jedem Genre beheimatet, was das Auflegen an so einem bunten Abend doch erheblich erleichtert. (Zumal er damit die Lücken in meiner Plattensammlung sehr gut füllen konnte.) Das könnte vielleicht daran liegen, dass sich Herr Brase beruflich mit Schallplatten beschäftigt – ich glaube aber eher, dass das an seinem guten Geschmack liegt.

Und eben dieser gute Geschmack prädestiniert ihn, einen Podcast für uns zu machen. Und der heißt trägt auch nicht umsonst den Namen 8.000 Mark – ein etwas happiger Name, aber auf jeden Fall was zum Saufen. Wer sich jetzt fragt, was ich hier für einen Müll zusammen schreibe, der drückt bitte einfach auf Play und ist hinterher zu 100% um einiges schlauer.

Viel Spaß also bei einer Fahrt durch das Plattenregal von Wax Brase. Und vielen Dank an eben jenen für diesen tollen Podcast.

WISP Festival

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Wir waren vergangenes Wochenende eher zufällig beim Wisp Festival for Arts, Technology & Communication. Ich habe erst gar nicht gewusst was mich erwartet und wurde überrascht: Eine ziemlich große Bandbreite ziemlich interessanter Ideen und Installationen, die in virtuellen Welten statt fanden, oder mittels Sensoren einen sonst wie gearteten Bezug zur digitalen Welt hatten. Gebaut wurde alles rund um einen Vortrag des Psychoanalytikers Arno Gruen dessen Kern der Verlust der Empathie des Menschen ist.

Gruen befasste sich vor allem mit psychologischen Ursachen für Gewalt und Fremdenhass sowie Voraussetzungen für Autoritätsglaube und Demokratie – das passt ja mal wieder 1a ins Zeitgeschehen.

Inhaltliche Leitlinie war dabei Gruens Eassy über „Das Fremde in uns“. Ich habe das Buch bisher nicht gelesen zitiere aber gerne aus der Beschreibung:

„Der Fremde in uns, das ist der uns eigene Teil, der uns abhanden kam und den wir zeit unseres Lebens, jeder auf seine Weise, wiederzufinden versuchen. Manche tun dies, indem sie mit sich selbst ringen, andere, indem sie andere Lebewesen zerstören. […] Ziel ist es, dazu beizutragen, die zerstörerischen Anteile wie panische Angst, rastlose Leidenschaft, blinden Haß, besonders den Haß auf Fremde, zurückzudrängen, bevor sie übermächtig werden. Gruen macht Mut, den eigenen unbekannten Kontinent der Gefühle zu erforschen. Es gilt Einsichten zu gewinnen, die das eigene mitmenschliche Handeln leiten. Das Buch ermutigt, sich dafür täglich – privat und öffentlich – zu engagieren.“ (Klett-Cotta)

Das Ganze ist jetzt vorbei, weshalb der Beitrag hier eigentlich nicht so richtig Sinn hat. Das Wirken von Arno Gruen erschien mir aber auch darüber hinaus empfehlenswert zu sein. Weitere Informationen über Arno Gruen gibt es im Internet zuhauf, daher sei hier nur kurz auf das Porträt bei ZEIT Online hingewiesen. Und da das Festival von nun an jährlich statt finden soll sehe ich das als Empfehlung und Erinnerung (an mich) fürs nächste Jahr. Das war wirklich ziemlich beeindruckend!

No more extra Gebühr
aufs Online Ticket

Mal ein Service für alle Onlineticketkäufer: Das Landgericht Bremen hat im September entschieden, dass auf Tickets zum selber ausdrucken keine Gebühren mehr erhoben werden dürfen. Das ist recht interessant, weil die Beklagte CTS EVENTIM AG in den letzten Jahren für 80 bis 90% aller verkauften Tickets in Deutschland verantwortlich gewesen ist und trotzdem die Ellenbogen ausgefahren hat. Offenbar versucht man dort den Markt mehr oder weniger nach Belieben zu formen. Und das Kartellamt ermittelt. Wegen Missbrauch ihrer Marktmacht. Aber mehr dazu hier.

Das ist aber auch interessant, weil das, sollte das Urteil einmal rechtskräftig sein, natürlich auch kleinere Händler – zum Beispiel TixforGigs oder Culton Tickets – betreffen würde.

Grundsätzlich ist das aber irgendwie logisch: Dem Händler entstehen durch ein Online Ticket keine zusätzlichen Kosten, also dürfen auch keine Zuschläge erhoben werden. Um eine Firma wie Eventim, die mittlerweile nicht mehr nur Tickets verkauft, sondern von der Location über die Veranstaltung bis hin zum Verkauf der Tickets einfach alles selber machen möchte mache ich mir da keine Sorgen. Man denke nur an den Fauxpas den sich Eventim mit seiner Gebührenpolitik 2015 geleistet hat. Aber ob die schon oben ins Feld geführten anderen Verkäufer das gut finden und wie sie darauf reagieren, würde mich ernsthaft interessieren.

it’s our Podcast №13

it’s ours Podcast №13: Tilmann Jarmer – Rituals

Die letzte Ausgabe unseres Podcasts ist mittlerweile schon anderthalb Jahre her. Auch damals schon hat sich Tilmann etwas Schönes für uns einfallen lassen – und so auch diesmal. Dass wir Tilmann gern haben steht außer Frage – Warum also nicht einfach da weiter machen, wo wir aufgehört haben und ihn gleich noch einen Mix mischen lassen?

Dass Tilmann aber neben dem Gute-Laune-Tape vom letzten Mal noch viel mehr Facetten zu bedienen weiß zeigt er mit der nun 13. Ausgabe unseres Podcasts bestens. Denn sein neuer Podcast ist, glaube ich, mit Abschnitt der düsterste, den wir bisher präsentiert haben. Sowohl vom Cover (ausgenommen der Ausgabe von Moritz Kaiser), als auch vom Sound her. Da mischt er dunkle House-Titel mit noch düstereren Techno-Nummern zusammen.

Dabei kommt dann eine höchst unterhaltsame Musik-Stunde heraus. Das klingt ganz anders, als das, was ich bisher von ihm hören durfte, und auch ganz anders, als sein neues Projekt Alfred Quest.

Viel Spaß euch. Und vielen Dank, Tilmann.

Wenn ihr nach den ganzen alten Ausgaben suchen solltet: Ihr findet sie ab sofort unter dem Menüpunkt „Podcast“ zur Linken.