No more extra Gebühr
aufs Online Ticket

Mal ein Service für alle Onlineticketkäufer: Das Landgericht Bremen hat im September entschieden, dass auf Tickets zum selber ausdrucken keine Gebühren mehr erhoben werden dürfen. Das ist recht interessant, weil die Beklagte CTS EVENTIM AG in den letzten Jahren für 80 bis 90% aller verkauften Tickets in Deutschland verantwortlich gewesen ist und trotzdem die Ellenbogen ausgefahren hat. Offenbar versucht man dort den Markt mehr oder weniger nach Belieben zu formen. Und das Kartellamt ermittelt. Wegen Missbrauch ihrer Marktmacht. Aber mehr dazu hier.

Das ist aber auch interessant, weil das, sollte das Urteil einmal rechtskräftig sein, natürlich auch kleinere Händler – zum Beispiel TixforGigs oder Culton Tickets – betreffen würde.

Grundsätzlich ist das aber irgendwie logisch: Dem Händler entstehen durch ein Online Ticket keine zusätzlichen Kosten, also dürfen auch keine Zuschläge erhoben werden. Um eine Firma wie Eventim, die mittlerweile nicht mehr nur Tickets verkauft, sondern von der Location über die Veranstaltung bis hin zum Verkauf der Tickets einfach alles selber machen möchte mache ich mir da keine Sorgen. Man denke nur an den Fauxpas den sich Eventim mit seiner Gebührenpolitik 2015 geleistet hat. Aber ob die schon oben ins Feld geführten anderen Verkäufer das gut finden und wie sie darauf reagieren, würde mich ernsthaft interessieren.

Digital Zandoli

zandoli

Heavenly Sweetness, das Label aus Frankreich, das auch schon die ziemlich starke Beach Diggin‘ von Guts herausbringt, hat mit der Antilles Series eine weitere echt gute Reihe veröffentlicht. Ist zwar schon etwas her, aber dank Birk und dessen Vorliebe für Funk und Jazz, bin ich jetzt auch drauf gestoßen und habe vor allem Digital Zandoli direkt gefressen. Die anderen Alben können sich aber ebenfalls durchaus sehen lassen.

Wooden Peak – Polar

polar

Lumen hat mich zurück zu akustischer Musik geführt. Jetzt, gut anderthalb Jahre später, kommt mit Polar das dritte Album von Wooden Peak. Lumen, natürlich irgendwo untergegangen, wird wieder ausgekramt. Pills Start Work habe ich auch seit langem mal wieder gesehen.

Polar steht nicht im Widerspruch zu Lumen. Es ist wie eine Ergänzung. Vielleicht passt es mehr zur dunklen Jahreszeit, vielleicht aber auch nicht. Factory Park mit seiner entspannten Hyperaktivität fängt mich sofort ein. Ich sitze auf meinem Sessel und trommle auf den Knien mit. Überhaupt, die Drums machen mir viel Spaß und sind vermutlich auch ein Grund, wieso ich Wooden Peak so gerne höre. Weil ich Trommeln mag. Dann ist da noch der kleine Shaker, die off-beatige Snare, immer wieder Trommelwirbel – und ich verliere mich im Detail.

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If This Is House I Want My Money Back 3

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In der Vorbereitung auf die Epilog Release Party am letzten Wochenende ist mir diese schöne Compilation in den Warenkorb gerutscht. Auch wenn wir dann nichts davon gespielt haben: gekauft war sie. Und gelohnt hat es sich. Das geht schon gut mit Kim Brown los die mit Rubies, Riches and Crowns einen recht legeren Start hinlegen. Das ist ein klasse Sound, den ich mir den ganzen Tag geben könnte. Selbst Jonas, der ja sonst ganz gerne den Kritischen gibt, war relativ schnell überzeugt.

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